
Mit
dem Ausdruck Sucherkameras meint man im herkömmlichen Sinne Kameras, deren
Suchersystem extern angebracht ist. Das Bild deckt sich nur im seltensten
Fall mit dem, welches das Objektiv wahrnimmt. Der Fachausdruck dafür heißt
Parallaxenfehler. Jedoch mit einiger Übung läßt sich diese Sache, wie
viele Bilder von professionellen Unterwasserfotografen zeigen, die ausschließlich
mit Sucherkameras fotografieren, gut kompensieren. Die Handlichkeit, das
Gewicht und teilweise hervorragende Objektive, wie die vom Nikonossystem
oder die Kameras von Motomarine, deren Objektive unter Wasser gewechselt
werden können, das sind die Stärken der Sucherkameras. Außerdem gibt es
noch von verschiedenen Firmen Schnorchelkameras, deren Dichtheit meist
bis zu einem Bereich von fünf-zehn Metern gewährleistet ist, was für Einsätze
wie beim Schnorcheln, Baden oder auch für extreme Einsätze wie zum Segeln
durchaus reicht.